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Kryptowährungen: Wie kannst du mit BTC, ETH und Co. Steuern sparen?

In der Kategorie „Mythos Steuern Sparen“ räumen Steuerberater Michael Wohlfart und Christopher Krug falsche Tatsachen aus dem Weg, beantwortet Fragen rund um die Rechtsformwahl und zeigt dir, wie du steuerlich alles richtig machst.

Frage: Kryptowährungen: Wie kannst du mit BTC, ETH und Co. Steuern sparen?

Seit 20. Mai 2022 ist das finale BMF Schreiben zur Besteuerung von Kryptowährungen da. Und die Verlängerung der Haltefrist auf 10 Jahre weg. Darum soll es heute aber nicht gehen.

Sondern: Wie kannst du mit bei deinen Einkünften aus Kryptowährungen wirklich Steuern sparen?!

3 Steuerhacks:

  1. Verluste in der Haltefrist realisieren:
    Es reicht aus, den gleichen Coin einmal zu verkaufen und direkt wieder zu kaufen. Das kostet etwas Transaktionsgebühren, führt aber innerhalb der Haltefrist zur Realisierung von Verlusten. Das macht vor allem dann Sinn, wenn deine Verluste entsprechend hoch sind, du mit einer Erholung des Coins rechnest und die Kryptowährungen ggf. auch noch mehr als 1 Jahr halten möchtest! Den Verlust kannst du mit Gewinnen in demselben oder in zukünftigen Jahren verrechnen. Oder ins Vorjahr zurücktragen. Dann kann es zusätzlich Sinn machen, die Steuererklärung aus dem Vorjahr mit der Steuererklärung des aktuellen Jahres gleichzeitig abzugeben.
  2. Eine Trading-GmbH für Einkünfte aus Trading und Staking gründen:
    Da diese Einkünfte auf privater Ebene mit deinem persönlichen Steuersatz besteuert werden, kann die niedrigere Besteuerung auf Ebene der GmbH und damit der Steuerstundungseffekt steuerintelligent zum Vermögensaufbau genutzt werden. Zu dem Thema, was du steuerintelligent in eine GmbH investieren kannst, haben wir bereits ein anderes Video gemacht. Das solltest du vor deiner Entscheidung für die Gründung einer Trading GmbH aber in jedem Fall einmal durchrechnen und die Vor- und Nachteile abwägen.
  3. Rechtssicher Auswandern:
    Insbesondere, wenn du gut von deinen Kryptowährungen leben kannst oder zusätzlich ein remote Unternehmen hast, ist eine Auswanderung der einfachste Weg, damit du überhaupt keine Steuern mehr auf deine Kryptowährungen mehr zahlen musst. Dann musst du ggf. noch die erweitert beschränkte Steuerpflicht beachten. Dazu habe ich dir in der Videobeschreibung meinen Fachartikel verlinkt. Vor deiner Auswanderung kann dann auch der Steuerhack 1 aus diesem Video Sinn machen, nur mit der Realisierung steuerfreier Gewinne außerhalb der Haltefrist. Solltest du in der Zukunft doch wieder unter eine Steuerpflicht für die Veräußerungsgewinne fallen, hättest du durch den „steuerfreien“ Trade höhere Anschaffungskosten und eine niedrigere Bemessungsgrundlage für eine etwaige Besteuerung.

Meine Empfehlung:Der wichtigste Tipp bei Kryptowährungen ist eine saubere und zeitnahe Dokumentation deiner Trades. Wir sehen in unserer Kanzlei sehr häufig, dass insbesondere die nachträgliche Gewinnermittlung oft viel aufwendiger ist als die eigentliche steuerliche Beurteilung. Und nur mit einer Dokumentation kannst du meine Steuerhacks in diesem Video sinnvoll umsetzen.

Wenn du lieber Michaels Antwort hören willst, dann schau dir hier unser passendes Video zum Thema an. Darin beantwortet Michael ausführlich die Frage „Frage: Kryptowährungen: Wie kannst du mit BTC, ETH und Co. Steuern sparen?“

Es freut uns, dass der Beitrag auf dein Interesse gestoßen ist. Solltest du nach dem Lesen immer noch Fragen haben, dann stelle sie doch bitte in unserer Facebook Gruppe zum Thema Steuerwissen. Da wir sehr viele Anfragen über verschiedene Kanäle erhalten, bündeln wir die Kommunikation dort, so dass du vom Austausch und der Diskussion deiner und weiterer Fragen profitieren kannst. Vielen Dank.

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